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Ziele, Inhalte, Methoden, FachModule

in der Fachrichtung Supervision

Die Inhalte dieser Fachrichtung werden in speziellen FachModulen vermittelt. Beschreibungen zu allen FachModulen finden Sie auf diesen Internetseiten unter der Rubrik KURSANGEBOT (Klick führt direkt zu den FachModulen Supervision).

Supervision ist eine professionelle und wissenschaftlich fundierte Beratungsformate zur Reflexion und Veränderung  beruflicher Kontexte.

Supervision als Beratungssituationen und Rollensettings ist immer auf die Reflexion beruflich Handelnder gerichtet, auf die systemischen und biografischen Kontexte. Sie haben also den Menschen in seinen Arbeitszusammenhängen im Blick, seinen Platz in den sozialen Gefügen von Organisationen, Institutionen, Einrichtungen und Unternehmen.

Die Verbindung von emotionalem und rationalem Lernen in Verbindung von systemischem Denken und Handeln ist das Fundament der zur Anwendung kommenden Lerninhalte und Trainings.

Erlebniszentrierte und kreativitätsfördernde Verfahren kommen zur Anwendung in Verbindung mit den typischen Themen biographischen Lernens – dies im Kontext von arbeitsweltlichen Bezügen. Supervision bedient sich dabei des schöpferisch-kreativen Potentials der Beteiligten, schaffen neue Sinnzusammenhänge und stärken die Selbststeuerungskräfte.

IHP ist das erste Ausbildungssinstitut, das Supervision in den erweiterten Counseling-Kontext stellt. Diese Entwicklung ist als Konsequenz auf einen sich verändernden Beratungsmarkt und als Konsequenz auf ein verändertes Methodenverständnis zu werten.

Die berufliche Herkunft der Teilnehmenden ist weit gefächert, der Profit-Bereich ist zunehmend vertreten, und das Anwendungsspektrum hat sich erweitert.

Wir nutzen die Kraft der zwei unterschiedlichen Quellen von Supervision zur breiten Fächerung der Weiterbildungsinhalte (siehe Inhalte der Fachmodule), und beziehen das Know-how aus Kommunikations- und Beratungspsychologie, Interaktionsforschung aus den Feldern der sozialen und therapeutischen Arbeit mit ein; ebenso wie Organisations- und Managementwissen.

Relevant ist dies für die Teilnehmenden im Rahmen ihrer eigenen supervisorischen Konzeptentwicklung. Diese richtet sich aus an der beruflichen Erfahrung der jeweiligen Weiterbildungsteilnehmenden, ihrer beruflichen Feldkompetenz sowie der  Erweiterung der supervisorischen Kompetenzen in Bezug auf neue Einsatzfelder.

Zur Entwicklung von Supervision

Supervision

Supervision dient dabei in ihrem Wortsinn der Wiederherstellung von Überblick (lat. »super« (über) und »videre« (sehen), im Sinne von »Überblicken«.), der Reduktion von Komplexität und der Wiederherstellung von Wahlmöglichkeiten.

Die Geschichte der Entwicklung von Supervision führt auf zwei unterschiedliche Quellen zurück: die sozialarbeiterische Supervision (entstanden in den 1930iger Jahren in den USA) und die psychoanalytische Supervision (die erst zwei Jahrzehnte später in den USA entstand).

In den 1950er und 1960er Jahren findet Supervision auch an den deutschen Fachhochschulen Einzug in Ausbildung und Praxis der Sozialarbeit. 1954 erscheint in Deutschland ein erster Aufsatz zum Thema Supervision. Seit 1964 werden spezifische Zusatzausbildungen angeboten und weiterentwickelt.

In dieser Tradition werden im IHP seit 1986 Supervisoren ausgebildet, ab 1989, nach Gründung der Deutschen Gesellschaft für Supervison (DGSv), auch nach deren Ausbildungsstandards.

Supervision ist keine wertfreie Arbeit. Sie will etwas bewirken, sie ist ihrem Wesen nach eine spezielle Ausprägung politischer Arbeit. Da sie Bewusstheit trainiert und Verstehen fördert, schafft sie Voraussetzungen zu mehr Handlungsmöglichkeit, zur Aufklärung von Strukturen, zur Emanzipation in Arbeitsbeziehungen, zum Dialog und zur Veränderung in Organisationen. Deshalb ist Supervision in der Regel mit Feldforschung verbunden.

 

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