InfoTermin Samstag, 21.02.2026 von 11 bis 13 Uhr online
Supervision & Coaching / Counseling Supervision
Aufbauend auf eine der Fachrichtungen
Das IHP
verfügt über eine mehr als 50-jährige Erfahrung in der Weiterbildung im Bereich Counseling, Beratung und Supervision, wobei Supervisions-Ausbildungen seit 1986 angeboten werden. Seit der Jahrtausendwende werden die Angebote des IHP unter dem Begriff Counseling zusammengefasst, um den internationalen Standards zu entsprechen.
Das Verständnis von Counseling Supervision am IHP ist eine kontextbezogene, klientenzentrierte Prozessbegleitung, die darauf abzielt, verstehende Zugänge zu schaffen und Blickwinkel zu erweitern. Ziel ist es, die erforderlichen Kompetenzen und praktischen Beratungsfähigkeiten für verschiedene Settings wie Einzel-, Gruppen-,Projekt-, Team- und Organisationssupervision sowie Beratung zu vermitteln.
Das Konzept basiert auf dem Haltungs- und Handlungshintergrund der Humanistischen Psychologie und integriert bewährte sowie innovative Methoden, wobei die systemische Ausrichtung und die kreative Arbeit im Sinne des Lebendigen Lernens im Mittelpunkt stehen. Die dialogische Haltung fördert eine Beratung und Supervision als Begegnungs- und Beziehungsereignis.
ZIELGRUPPE
Die Supervisions-Ausbildung richtet sich an Absolvent*innen einer 3-jährigen Fachrichtung am IHP (Gestalt-, Orientierungsanalyse, Kunst- & Gestaltungstherapie, Systemische Therapie & Beratung) sowie an Personen mit vergleichbarer Ausbildung in Humanistischer Psychologie oder Systemischem Denken.
METHODIK und ZIELE
Die Zusatz-Qualiï¬kation trägt dem sich verändernden Beratungsmarkt Rechnung und bezieht das Know-how aus Kommunikations-
und Beratungspsychologie, Wirtschafts- Arbeitspsychologie, Interaktions- und Konfliktforschung sowie Organisations- und Managementwissen mit ein.
Personenorientierung:
in der Tradition des personenzentrierten Ansatzes von Carl Rogers. Hier gilt sinngemäß im Kontext von Supervision, was Klaus Grawe im Rahmen seiner Wirksamkeitsforschung beschrieben hat: nicht die Methode verspricht eine hohe Wirksamkeit, sondern die Persönlichkeit des Counselors / Supervisors in seiner Haltung
und der Fähigkeit, sich empathisch auf den Beratungsprozess einzulassen.
Handlungsorientierung:
Ergebnisse aus der Hirnforschung belegen: Erfahrungen bilden sich durch TUN und HANDELN. Neue Vernetzungen im Gehirn, die neu gewonnene Handlungsmuster etablieren, entwickeln sich durch wiederholtes Handeln. Die Erweiterung von Handlungsmöglichkeiten ist immer ein erstrebenswertes Ziel aller Beratungsprozesse (s. Grawe 1991, Hüther 2004).
- Zentrale methodische Ansätze
- Theoretische Kenntnisse für die Felder von Supervision/Coaching und deren spezifischen Bedingungen
- strukturelle Bedingungen, Kulturen, Auftragswesen und Auftragsfallen
- eigene RolleVeränderungen in der ArbeitsweltFormale und rechtliche Strukturen, in denen sich Supervision bewegt
- Geschichte der Psychologie des 20. Jahrhunderts und Einordnung der verschiedenen psychologischen Ansätze
- Aktuelle gesellschaftliche Bedingungen der Arbeitswelt und deren Wandel
- Entwicklung und Stand der Beratungsformen
- Supervision und Coaching Grundlagen der Neuro-Biologie und Hirnforschung
- Eigenes Profil als Supervisor*in oder Coach und Marketing-Strategien
- Ethische Grundlagen der Profession und eigener Werte-Kanon
- Haltung als Counselor Supervision
- Einbindung des vorhandenen Fachrichtungs-spezifischen Instrumentariums im Rahmen des Anwendungsfeldes
- Supervision & Coaching Rollenverständnis / Rollenklarheit
- als Supervisor*in Kontraktebenen: Dreiecksverträge / Auftragsklärung / Auftragskarussel
- Agile Arbeitswelten – VUCA, BANI und mehr
- Wissen über Organisations-Strukturen
- Gruppen- und Teambezogenes Know-How
- Einbezug gesellschaftspolitischer Themen und Wandlungen Diversität / Arbeiten im Interkulturellen Kontext Konfliktmanagement, Mediation
- Integratives Verständnis
- Spezifische Reflexion und Kompetenzstärkung
- Entwicklung des eigenen Stils im Anwendungsfeld
- Künstliche Intelligenz als weiterer Nutzen bzgl. Methodenkompetenz Gestaltung von Feedback Prozessen
Zeitlicher Rahmen:
1,5 Jahre
Gruppengröße:
Mind. 6TN – max. 12 TN in einer festen Gruppe
Zur Qualitätssicherung ist die Gruppengröße begrenzt!
Aufbau /Umfang:
Einführungsseminar 3-tägig
4 FachModule jew. 3-tägig
Praxisfeld-Arbeit: 50 Stunden: ein durchgeführter Prozess beinhaltet
mindestens 5 Sitzungen und findet parallel zur Weiterbildung
statt Einzel- und Team-Prozesse (je 1 Prozess)
Dokumentation aller durchgeführten Sitzungen
LehrSupervision 14 UE (10x60 Min.) plus Abschluss-Bericht
im Wechsel mit:
GruppenLehrsupervision: 2 x jew. 1-tägig (2x8 UStd.): Samstags 10h bis 17h
Fachseminar: „Reise durch das U“ 5-tägig
Intervisionsgruppe kollegiale Counseling Supervision – selbst organisiert (16 UStd.)
Literatur-Arbeit
Abschluss-Arbeit / Eigenes Konzept
Kurstage insgesamt: 22
Graduierungsberatung
ein Kurstag Graduierungskolloquium, incl. Kursbeitrag für zwei Graduierungsgäste
Schriftlich mit Nachweisen:
einer abgeschlossenen beratungsspezifischen mehrjährigen Weiterbildung in einer methodischen Fachrichtung
- Supervisionserfahrung als Supervisand*in (mind. 30 UE)
- Teilnahme am Einführungsseminar „Supervision & Coaching“
- Tabellarischer Lebenslauf
- Motivationsschreiben
Abgeschlossene mehrjährige, beratungsspezifische Weiterbildung in verschiedenen methodischen Fachrichtungen auf dem Haltungshintergrund der Humanistischen Psychologie und des systemischen Denkens und Arbeitens.
Supervisionserfahrung als Supervisand*in (mind. 30 UE)
Teilnahme am Einführungsseminar „Supervision & Coaching“ Persönliches Bewerbungsgespräch