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Counselor-Ausbildung

Ziele und Entwicklungsgeschichten

Ziele der Zusatzausbildung in Supervision an der IHP John Brinley Akademie

SupervisorInnen und Coaches werden an der IHP John Brinley Akademie ausgebildet, um

  • Die Kompetenzen zu erlangen, eigenständige Supervisions- und Coachingprozesse mit Einzelnen, mit Teams und Organisationen durchführen zu können
  • Die Fähigkeiten zu einer rollengerechten Zusammenarbeit und eine erhöhte Kompetenz in der Gestaltung von Arbeitsbeziehungen zu erlangen; dies kann die Arbeit an der Veränderung betrieblicher und organisatorischer Strukturen mit einschließen
  • Kritische Kommunikationssituationen im beruflichen Alltag beleuchten und klären zu können
  • Kommunikation zwischen den Hierarchieebenen, in Projektgruppen und an Schnittstellen effektiver und beweglicher zu gestalten
  • Die Befähigung zur Reflexion und Optimierung der Steuerung hoch komplexer sozialer Systeme (Einzelpersonen, Gruppen, Teams und Organisationen) zu erlernen; dies meint auch die Begleitung von Veränderungsprozessen dieser sozialen Systeme
  • Fachkompetenz als SupervisorIn und Coach aufzubauen durch die Reflexion der eigenen Beratungsprozesse und handlungsorientierter Vermittlung methodischer Ansätze
  • Sozialkompetenz einzusetzen durch Reflexion und Vermittlung der wertebezogen und sinnstiftenden Haltungen,  der Sinn-Visionen der Weiterbildungsteilnehmenden. 

Das Ausbildungskonzept des IHP vermittelt die für die Praxis der Supervision und des Coachings in unterschiedlichen Settings erforderlichen Kompetenzen und praktischen Beratungsfähigkeiten. Sie beziehen sich auf Einzel-, Gruppen- , Projekt-, Team-, Führungs-, und Organisationssupervision, sowie auf die vielfältigen Formen des Coachings.

Es geht um Integration multiperspektivischer Ansätze in die Supervisions- und Coachingpraxis.

Die komplexe Weiterbildungstruktur sorgt für die fachliche Ausbildung der SupervisorInnen in Verbindung intensiver theoretischer Vermittlung der Lehrinhalte der Humanistischen Psychologie und des systemischen Arbeitens.

Die komplexe Ausbildungsstruktur am IHP ist multi-divers: interdisziplinär, interinstitutionell, mehrperspektivisch & interkulturell und bringt daher auf der Zielebene einen besonderen Nutzen für die Teilnehmenden im Erwerb eben dieser Kompetenzen.

Das konzeptionelle Grundverständnis der Fachrichtung Supervision und Coaching ist auf die Beratung beruflich handelnder Personen im Organisationskontext gerichtet. Diese Kontexte sind vielgestaltig und umfassen ein weites Spektrum (Profit, Non-Profit, Pädagogik, Soziale Arbeit, Kirchen, Unternehmen, Konzerne, usw.). Dementsprechend multidisziplinär ist auch die Teilnehmerschaft.

Zur Entwicklung von Supervision und Coaching

Supervision

Supervision dient dabei in ihrem Wortsinn der Wiederherstellung von Überblick (lat. »super« (über) und »videre« (sehen), im Sinne von »Überblicken«.), der Reduktion von Komplexität und der Wiederherstellung von Wahlmöglichkeiten.

Die Geschichte der Entwicklung von Supervision führt auf zwei unterschiedliche Quellen zurück: die sozialarbeiterische Supervision (entstanden in den 1930iger Jahren in den USA) und die psychoanalytische Supervision (die erst zwei Jahrzehnte später in den USA entstand).

In den 1950er und 1960er Jahren findet Supervision auch an den deutschen Fach¬hochschulen Einzug in Ausbildung und Praxis der Sozialarbeit. 1954 erscheint in Deutschland ein erster Aufsatz zum Thema Supervision. Seit 1964 werden spezifische Zusatzausbildungen angeboten und weiterentwickelt.

In dieser Tradition werden im IHP seit 1986 Supervisoren ausgebildet, ab 1989, nach Gründung der Deutschen Gesellschaft für Supervison (DGSv), auch nach deren Ausbildungsstandards.

Supervision ist keine wertfreie Arbeit. Sie will etwas bewirken, sie ist ihrem Wesen nach eine spezielle Ausprägung politischer Arbeit. Da sie Bewusstheit trainiert und Verstehen fördert, schafft sie Voraussetzungen zu mehr Handlungsmöglichkeit, zur Aufklärung von Strukturen, zur Emanzipation in Arbeitsbeziehungen, zum Dialog und zur Veränderung in Organisationen. Deshalb ist Supervision in der Regel mit Feldforschung verbunden.

Coaching

Die Entstehung des Coaching ist historisch deutlich jünger: aus der US-amerikanischen Personalwirtschaft bzw. den Wirtschaftswissenschaften entwickelt sich ab den 1960iger Jahren zunächst eine mitarbeiterorientierte Führungshaltung, später Beratungsformen zur Karriereförderung und Trainings für Toppositionen.

In den 1990iger und den folgenden Jahren konstituiert sich Coaching in Deutschland als Beratungsform für Mitarbeitende in Leitungsfunktion und Mitarbeitende mit besonderen Aufgaben.

Ab Mitte 2000 entwickelt Coaching neben den Beratungsformaten für Fach- und Führungskräfte auch Formate zur Beratung dieser Klientel in Bezug auf andere Aspekte ihrer Lebenswelt („Life-Coaching“).

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